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TV-Ansprache von Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Nationalfeiertag 2026.

28. Okt.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Stunden


Wien, 26. Oktober 2026 – Der diesjährige österreichische Nationalfeiertag stand auch im Zeichen der sprachlichen und kulturellen Vielfalt des Landes.


Ein besonderer Höhepunkt war die Ansprache von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der die Bevölkerung nicht nur auf Deutsch, sondern auch in den Sprachen der österreichischen Volksgruppen begrüßte. Mit seinen Grußworten auf Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch, Tschechisch, Slowakisch und Romanes würdigte er die Volksgruppen als unverzichtbaren Teil der österreichischen Identität und unterstrich deren Beitrag zum kulturellen Reichtum des Landes.


Foto: Präsidentschaftskanzlei


Diese Geste wurde von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Volksgruppen als ein bedeutendes Zeichen der Wertschätzung aufgenommen. Sie verdeutlichte, dass die sprachliche und kulturelle Vielfalt Österreichs nicht nur Teil seiner Geschichte, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil seiner Gegenwart und Zukunft ist.




"Liebe Österreicherinnen und Österreicher und alle, die in Österreich leben:

Dobra večer! 

Dober večer! 

Jó estét kívánok! 

Guten Abend!

Das war jetzt Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch und Österreichisch. Unsere offiziellen Amtssprachen. 

Ich hoffe, Sie hatten einen schönen Nationalfeiertag. ....."


"... Denn Österreich war immer schon ein Ort der Begegnung von Menschen unterschiedlichster Herkunft, vor allem aus den verschiedensten Ecken der ehemaligen Monarchie.

Man hörte hier schon um 1900 Deutsch, Tschechisch, Polnisch, Ruthenisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Slowenisch, Slowakisch, Ungarisch, Italienisch und Rumänisch.

Das waren alles gängige Sprachen, ganz zu schweigen von Romani, Jiddisch, Wienerisch und all den anderen Dialekten der schönen österreichischen Sprache. In Tirol etwa hat ja jedes Tal einen eigenen Dialekt.

DAS ist die Realität des Menschseins, das ist Österreich und das ist unser friedliches Europa.

Und auch heute zählen wir Kroatisch, Ungarisch, Slowenisch, Tschechisch, Slowakisch und Romani zu Sprachen der Volksgruppen. Erweitert um die vielen, vielen Sprachen, die in den letzten Jahrzehnten dazu gekommen sind.

Ja, im Herzen Europas ist man einander immer schon begegnet, hat sich ausgetauscht und voneinander profitiert. Schauen wir uns viele unserer Familiengeschichten an. ..."


"... Das Volk sind schon wir alle. ...."



 
 
 

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