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Vertreter:innen der Burgenländischen Kroat:innen in Zagreb

  • OEVZ
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

PRESSEMITTEILUNG



WIEN/EISENSTADT, 21.01.2026


Am Mittwoch, den 21. Januar, besuchten Vertreter der Burgenländischen Kroat:innen in Österreich zwei Institutionen, deren Aktivitäten sich an Kroaten richten, die außerhalb der Republik Kroatien leben – das Zentrale Staatsamt für Kroaten im Ausland (Središnji državni ured za Hrvate izvan RH) und die Stiftung für kroatisches Kulturerbe (Hrvatska matica iseljenika).


An dem ersten und umfangreichen Treffen mit dem Staatssekretär des Zentralen Staatsamtes für Kroaten im Ausland, Herrn Zvonko Milas, und dem Berater Herrn Milan Bošnjak und seinen Mitarbeitern nahmen Gabriela Novak-Karall, Präsidentin des Kroatischen Zentrums in Wien und des Rešetarić-Schulvereins, Josef Buranits, Präsident der Kroatischen Kulturvereines im Burgenland und Generalsekretär des Österreichischen Volksgruppenzentrums, sowie Mitarbeiter des Kroatischen Zentrums Jelena Tyran und Adrijana Markon-Jurčić teil.  Sie ist außerdem Präsidentin von Matica hrvatska in Wien und des Obzor-Verbandes.


Während des Treffens wurden die aktuellen kulturellen, bildungsbezogenen und sozialen Aktivitäten dieser Organisationen sowie die Herausforderungen der Bewahrung von Sprache und Identität vorgestellt. Die Position der Burgenländischen Kroaten in Österreich, vor allem in Wien als nicht-autochthones Gebiet, sowie die Möglichkeiten des weiteren Fortschritts des Status der kroatischen Volksgruppe in Österreich wurden behandelt. Der weitere Verlauf des bilingualen Bildungsprojekts in Wien wurde ebenfalls vorgestellt, mit Schwerpunkt auf der aktuellen Lage.


Das zweite Treffen fand in der Stiftung Kroatisches Kulturerbe statt, wo sie vom neuen Direktor dieser Institution, Herrn Zdeslav Milas, und fast allen Vertretern verschiedener Abteilungen begrüßt wurden. Während des Gesprächs betonte er, dass diese Institution seit ihrer Gründung vor den 75er Jahren mit Burgenländischen Kroat:innen zusammenarbeitet. Er betonte, wie sehr er die Aktivitäten der Burgenländischen Kroaten in Österreich, aber auch in Ungarn und der Slowakei schätzt, wie wichtig es sei, die kroatische Sprache des Burgenlands zu bewahren, und vereinbarte ein erneutes Treffen und Besuch der Vereinigungen in Wien und Burgenland.


Solche Gespräche sind stets eine Gelegenheit, die Kontinuität der Vereinsaktivitäten sowie die langfristige und nachhaltige Entwicklung der Projekte hervorzuheben, aber auch zu zeigen, dass solche Aktivitäten geschätzt werden und die Unterstützung und Partnerschaft der Institutionen der Republik Kroatien genießen.


Im Zentralen Staatsamt für Kroaten im Ausland:




Stiftung Kroatisches Kulturerbe (HMI)



 
 
 
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